Vertreterversammlung 2014

„Die Kunden sind unsere besten Unternehmensberater“

„Volksbank-Urgestein“: Als einer der dienstältesten genossenschaftlichen Bankvorstände in der Region hat sich der Harsewinkeler Norbert Brockpähler auf der Vertreterversammlung der Volksbank im Ostmünsterland  in den Ruhestand verabschiedet. Alles Gute für die Zukunft wünschten ihm und Ehefrau Annette die Verwaltungsmitglieder (v.l.) Meinhard Deppe, Josef Frühauf (beide Vorstand), Heinz Kampherm (Aufsichtsratsvorsitzender) und Norbert Eickholt (Vorstand).

 

Die Volksbank im Ostmünsterland, vor zwei Jahren aus der Verschmelzung der Volksbanken Clarholz-Lette-Beelen und Harsewinkel hervorgegangen, hat 2013 noch mehr als im Jahr zuvor die positiven Effekte der größeren Einheit zu spüren bekommen. „Wir haben unsere selbst gesteckten Ziele erreicht und sind zufrieden mit dem Jahresergebnis“, meinte Vorstandsmitglied Norbert Eickholt in diesen Tagen auf der Vertreterversammlung bei „Schlüters“ in Clarholz. lautete sein Fazit.  

Allerdings kann und will sich die Bank nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen und künftig noch mehr ihre Mitglieder und Kunden zu deren Wünschen und Erwartungen befragen. Eickholt: „Das sind die besten Unternehmensberater, die wir kriegen können. Wir wissen, dass wir gut sind. Wir wissen aber auch, dass wir besser werden müssen.“

Besser im Vergleich zu 2012 ist auf jeden Fall das Betriebsergebnis der Bank, ablesbar an einem spürbar gestiegenen Steueraufwand. Als Jahresüberschuss hat die Bank in ihrer Bilanz 1,22 Millionen Euro ausgewiesen. Davon erhalten die gut 11.000 Mitglieder – unter ihnen 400 neue Teilhaber – als Gewinnbeteiligung 200.000 Euro in Form einer 6,0-prozentigen Dividende. Das hat die Vertreterversammlung, die unter dem Vorsitz von Heinz Kampherm tagte, einstimmig beschlossen. Ebenso ohne Gegenstimmen wurden der Jahresabschluss festgestellt sowie Vorstand und Aufsichtsrat die Entlastung für 2013 ausgesprochen.

Auf Kontinuität setzt die Volksbank im Ostmünsterland in personeller Hinsicht: Die vier turnusmäßig ausgeschiedenen Aufsichtsratsmitglieder Norbert Daut, Dietmar Gerbaulet, Betraum Hagenkötter und Michael Spliethoff wurden jeweils einstimmig für weitere sechs Jahre im Kontrollgremium der Bank bestätigt.

Mit einem volkstümlichen „Guet goahn“ hat sich Norbert Brockpähler, Vorstandsmitglied der Volksbank im Ostmünsterland, am Ende der Versammlung nach 44 Jahren in der Genossenschaftsorganisation in Richtung Ruhestand verabschiedet. „Volksbank-Urgestein“ nannte Aufsichtsratsvorsitzender Heinz Kampherm den scheidenden Bankleiter in seiner Laudatio. Der Marienfelder, so Kampherm, habe sich durch umsichtiges Handeln und strategischen Weitblick ausgezeichnet und damit maßgeblich die positive Entwicklung der Bank mitbestimmt.

Mit Norbert Brockpähler, der seine Laufbahn 1970 mit einer klassischen Banklehre bei der damaligen Spadaka Harsewinkel begonnen hatte, geht einer der dienstältesten Volksbank-Leiter in Ostwestfalen-Lippe von Bord. Insgesamt 34 Jahre, drei Viertel seines gesamten Berufslebens, hatte er als Vorstand in der Verantwortung gestanden. Als ehemaliger Chef der Volksbank in Beelen war Brockpähler einer der Architekten der beiden erfolgreichen Fusionen mit Clarholz-Lette und Harsewinkel zur heutigen Volksbank im Ostmünsterland