Volksbank Clarholz restauriert Bleirelief

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde trafen sich jetzt noch einmal Gottfried Pavenstädt (links), das Künstlerehepaar Christel und Werner Dreyer ( 2. u. 3. v. l.) und die Bankvorstände Josef Frühauf (2. v. r.) und Norbert Eickholt (rechts) mit dem Clarholzer Marktbereichsleiter Dieter Kösterherm  (3. v. r.) um ganz offiziell das Bild an seinem neuen Platz zu würdigen.

 

1978 feierte die damalige Spar- und Darlehnskasse Clarholz-Lette ihr 75jähriges Jubiläum. Rund 1.400 Mitglieder folgten im Jubiläumsjahr der Einladung ihrer Bank und feierten gemeinsam während der General-versammlung ein großes Fest. Zusätzlich zu den Jubiläumsfeierlichkeiten überlegten damals Vorstand und Aufsichtsrat  gemeinsam, womit sie außerdem ihre Heimatverbundenheit nachhaltig zum Ausdruck bringen konnten. Gottfried Pavenstädt, seinerzeit Aufsichtsratsvorsitzender  der Bank, stellte dann den Kontakt zu einem befreundeten Künstlerehepaar her. Schnell war klar, dass ein besonderes Kunstwerk mit Motiven zur Clarholzer Geschichte entstehen sollte. Insgesamt rund vier Monate arbeitete der Wiedenbrücker Künstler Werner Dreyer, tatkräftigt unterstützt von seiner Ehefrau Christel,  an einem Bleirelief, das neben dem Wappen und der Abbildung der Propstei auch die Zehntscheune, das Haus Rugge und die Gräfte-Brücke zeigen sollte. Viele Clarholzer werden sich sicher noch an das Bild erinnern, das viele Jahre im Eingangsbereich zwischen der damaligen Postfiliale und der Volksbank hing. Nach dem Auszug der Post und der Erweiterung der Volksbank musste das Bild weichen und ist in den vergangenen Jahren ein wenig in Vergessenheit geraten. Nachdem die Bank in den letzten Wochen einige Umbauarbeiten in Schalterhalle und im Bankfoyer vorgenommen hatte, war schnell klar, dass auch das Bleirelief wieder einen repräsentativen Platz in der Schalterhalle finden sollte. Werner Dreyer erklärte sich sofort bereit und restaurierte, das mittlerweile in die Jahre gekommene Kunstwerk, das jetzt wieder im vollen Glanz erstrahlt.